URM: Physik-Abitur in NRW
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Abitur NRW
Leistungskurs Physik

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Viele NRW-Abituraufgaben zum Download: http://www.physiktreff.de/zabi/aufg.html

2016

Aufg.- Nr Titel Gegenstände Klausur ID Kommentar
1 Induktion bei der Torlinientechnik Hall-Effekt, Datenauswertung, Induktion, induzierte Spannung 2016 PH LK HT 1  
2 Das elektromagnetische Spektrum Interferenz hinter einem Gitter, Spektrenvergleich, Restlichtverstärker -> Fotoeffekt, 2016 PH LK HT 2  
3 Eigenschaften der Röntgenstrahlung und ein Experiment
zur Unteilbarkeit von Photonen
Einsteins Lichtquantenhypothese, Röntgenröhre, Röntgenspektrum, 2016 PH LK HT 3  
4 Der radioaktive Zerfall des Caesiums-137 Halbwertszeit Ba137m -> Ba137, Halbwertszeit aus Messdaten, Spaltung von U235, Massendefekt, Gleichungsherleitung 2016 PH LK HT 4  

2015

Aufg.- Nr Titel Gegenstände Klausur ID Kommentar
Der Lehrende wählt für seinen Kurs 2 aus 4 Aufgaben aus. Alle Kombinationen sind zugelassen.
1 Ladungen in el. und magn. Feldern, MHD-Generator MHD-Generator, Wien-Filter 2015 PH LK HT 1  
2 Bohrsches Atommodell Rutherfordscher Streuversuch, Bahnen Elektron im Wasserstoff, Bohrsche Postulate, Frank-Hertz-Versuch 2015 PH LK HT 2  
3 Radioaktivität von Natrium-22   2015 PH LK HT 3  
4 Oberflächen- und Kristallanalyse mit Materiewellen De-Broglie-Wellenlänge, Elektronenbeugung, LEED-Verfahren 2015 PH LK HT 4  

2014

Aufg.- Nr Titel Gegenstände Klausur ID Kommentar
Der Lehrende wählt für seinen Kurs 2 aus 4 Aufgaben aus. Die Kombination 1-2 ist nicht zulässig.
1 Kondensator als Energiespeicher   2014 PH LK HT 1  
2 Motor und Generator Induktionseffekte beim Gleichstrom-Elektromotor
bzw. -Generator, Lorenzkraft, Ohmsches Gesetz, Logarithmus, Differentialgleichung (DGL)
2014 PH LK HT 2  
3 Radioaktivität von Polonium-210 Zerfallsreihe, Massendefekt, Aktivität, Halbwertszeit 2014 PH LK HT 3  
4 Experimente am Doppelspalt De-Broglie-Wellenlänge von He+, Jönsson-Experiment, Eigenschaften Quantenobjekte, Unschärferelation als Impulsunschärfe bei Beugung am Einzelspalt 2014 PH LK HT 4 spezielles Unschärfe-Beispiel, welches vermutl. im U behandelt worden sein muss, um die Aufgabe sicher lösen zu können

2013

Aufg.- Nr Titel Gegenstände Klausur ID Kommentar
Der Lehrende wählt für seinen Kurs 2 aus 4 Aufgaben aus. Die Kombination 2-3 ist nicht zulässig.
1 Aspekte zum Induktionsgesetz Induktionsspule in Feldspule, lineare Stromveränderung in der Feldspule, Ermittlung von B'(t), Aufstellen einer Funktion für eine sinusförmige B-Feldänderung B(t)=B0 ⋅ sin(ω t), damit Herleitung von Ui = nA0B0 ⋅ 2 π / T ⋅ cos(ω t), Hall-Effekt 2013 PH LK HT 1  
2 Untersuchung von Spektren mit Hilfe von Gittern subjektive Beobachtungsmethode, Formelherleitung λ= g ⋅ a &sdot 1/Wurzel( d2+a2), Bohrsche Postulate, auch im Gedicht Hubert Cremer: 2 Minuten Atomphysik, Energiestufen im Wasserstoffatom, Unterschiede in den Atomanregungsmöglichkeiten von Elektron und Photon, Vergleich der Spektren von Energiesparlampen 2013 PH LK HT 2  
3 Energiezustände in Rydbergatomen   2013 PH LK HT 3  
4 Anregung von Vanadium und Silber durch Neutronen HWZ anhand von Zählraten ermitteln, Herleitung HWZ = ln(2) / λ, Begründung der Gerade bei logarithmischer Auftragung von Zählrate gegen Zeit, Aktivierung von Atomen, Zeigen, dass eine gegebener Zusammenhang, Lösung einer DGL ist, Gleichgewichtszustand bei Aktivierung und Zerfall 2013 PH LK HT 4  

2012

Aufg.- Nr Titel Gegenstände Klausur ID Kommentar
Der Lehrende wählt für seinen Kurs 2 aus 4 Aufgaben aus. Die Kombination 1-3 ist nicht zulässig. Kommentar zum Abi2012
1 Elektromagentische Schwingungen und Resonanz

gedämpfter elektrischer LC-Schwingkreis, zugehörige DGL I ' ' ( t ) = - 1 L â‹… C â‹… I ( t ) - R L â‹… I ' ( t ) Resonanz

 

2012 PH LK HT 1 die geforderten Kompetenzen sind sehr speziell, in den Vorgaben aber nicht besonders betont → deutlich zu schwierig bei Unterricht, der alle Themen in gleicher Tiefe behandelt.
2 Michelson-Interferometer Interferenz bei Ultraschall Funktionsweise, Ermittlung der Brechzahl von Styropor, Äther-Vorstellung, 2012 PH LK HT 2 insgesamt komplexe Aufgabe mit recht vielen Aufgaben im gefühlten AFB II und III
3 Die Helmholtzspule, die Messung des Erdmagnetfeldes sowie seine Wirkung auf geladene Teilchen Bestimmung des Vorfaktors in Spulenformel, Schraubenbahn geladener Teilchen im Erdmagnetfeld, 2012 PH LK HT 3 eher schwierige/spezielle Teilaufgaben
4 Farbstoffmoleküle Beugung am Gitter, Überlappung von Spektren aus Bergmann-Schäfer, Molekülschwingungen, Elektronen als Wellen, Potentialtopf von Farbstoffmolekülen 2012 PH LK HT 4 eher schwierige/spezielle Teilaufgaben, teils unglückliche Aufgabenformulierung

2011

Aufg.- Nr Titel Gegenstände Klausur ID Kommentar
wie zuvor: Der Lehrende wählt für seinen Kurs eine von 2 Klausuren, bestehend aus in der Regel 2 Aufgaben, aus
1 Definition und Messung der Feldstärke B magnetischer Felder - kontaktlose Messung großer Ströme

Hall-Effekt, Zusammenhang zwischen Messdaten ermitteln, Formelherleitung: r = U i n d ( t ) = - n ⋅ A ⋅ μ r ⋅ μ 0 2 ⋅ π ⋅ I 0 r ⋅ ω ⋅ cos ( ω ⋅ t )

2011 PH LK HT 1 in Ordnung
2 Radioaktive Strahlung Funktionsweise Geiger-Müllerzählrohr, Arbeit mit der Nuklidkarte, Zusammenhang zwischen Messdaten ermitteln, exponentieller Abfall, Halbwertsdicke 2011 PH LK HT 1 in Ordnung
1 Der Doppelspalt Mathematik zum Doppelspalt, Laser- und Ultraschallbeugung 2011 PH LK HT 2 in Ordnung
2 Der lichtelektrische Effekt Auswertung des Versuchs (Gegenfeldmethode), dazu noch: Elektronen im Magnetfeld 2011 PH LK HT 2 in Ordnung

2010

Aufg.- Nr Titel Gegenstände Klausur ID Kommentar
1 Fadenstrahlrohr - ausgewählte Experiment und Überlegungen

Lorentzkraft, Zusammenhang zwischen Messdaten ermitteln, Formelherleitung: r = 1 B â‹… 2 â‹… m â‹… U B e

2010 PH LK HT 1 in Ordnung
2 Entstehung und Analyse von Röntgenstrahlung - das Röntgenspektrum nach der Bragg-Reflexion Entstehung Rö.strahlung, K-Linien, Bragg-Reflexion 2010 PH LK HT 1 in Ordnung
1 Energieniveaus im Quecksilberatom (inkl. FH-Versuch)
(die Klausur besteht aus einer einzigen Aufgabe)
Gitterspektrum, Bohrsches Atommodell Resonanzabsorption, Franck-Hertz-Versuch 2010 PH LK HT 2 Gegenstände grundsätzl. in Ordnung, aber recht eigenwillige Aufgabenstellunge bzw. Erwartungshorizonte

2009

Aufg.- Nr Titel Gegenstände Klausur ID Kommentar
1 Induktionsspannungen an ener im Magnetfeld schwingenden Leiterschaukel

Lorentzkraft, 2x Formelherleitung: U ( t ) = L â‹… v ( t ) â‹… B F x = L 2 â‹… B 2 R L S â‹… v ( t )

2009 PH LK HT 1 in Ordnung
2 Radioaktiver Zerfall von Uran und das Alter der Erde Alterbestimmung, 2x Formelherleitung: t = T H ln 2 â‹… ln 1 + N T ( t ) N M ( t ) A ( t ) = ln 2 T H â‹… N ( t ) 2009 PH LK HT 1 in Ordnung, Formelherleit. zu schwierig
1 Untersuchung der Fraunhoferschen Linien im Sonnenspektrum Resonanzabsorption, Formelherleitung sin α n = n ⋅ λ g 2009 PH LK HT 2 in Ordnung
2 Hochenergetische Elektronen (β--Teilchen) Wienscher Geschwindigkeitsfilter, Formelherleitung m = e r B 1 B 2 E 1 PH LK HT 2 in Ordnung
Nachschreibklausur
1 Verteilung von Photonen und Elektronen hinter Gittern Ein-Photoen-Exp, "Lichtgitter", Formelherleitung λ = g â‹… a n n â‹… e 2009 PH LK 1NT 1  
2 Geladene Teilchen in E- und B-Feldern Massenspektrometer, Formelherleitung U ( m ) = L 2 â‹… Q â‹… B 2 8 â‹… m und "Mathematik"-Herleitung x = L ( 1 - cos α ) 2009 PH LK 1NT 1  
1 Elektromagnetische Induktion Drehspule, Formelherleitung: U 0 = n 2 â‹… B â‹… A 0 â‹… ω 2009 PH LK 1NT 2  
2 Der Lichtelektrische Effekt - Phänomene, Widersprüche, Deutung h-Bestimmung aus f-U-Diagramm, Formelherleitung: E k i n , m a x = 2 â‹… e 2 â‹… E 0 2 m â‹… ω 2 2009 PH LK 1 NT2  

2008

Aufg.- Nr Titel Gegenstände Klausur ID Kommentar
1 Elektromagnetische Induktion Lorentzkraft, Leiterschleifenfall, Induktionsfallröhre 2008 PH LK HT 1 im Wesentlichen in Ordnung, SuS werden mit vielen neuen Situationen konfrontiert
2 Spektralanalyse des Lichts einer Laterne   2008 PH LK HT 1 in Ordnung
1 Das Zyklotron Vorhersage Protonbahn im E-/B-Feld, Formelherleitung: t D = π ⋅ m P q ⋅ B 2008 PH LK HT 2 in Ordnung
2 Radioaktivität Radon-222-Zerfall 2008 PH LK HT 2 in Ordnung

2007

Aufg.- Nr Titel Gegenstände Klausur ID Kommentar
1 Anregung von Helium durch Elektronenstoß Franck-Hertz-Versuch 2007 PH LK HT 1  
2 Elektrischer Schwingkreis LC-Schwingkreis, Federpendel, Herleitung Thomsonsche Schwingungsformel, 2007 PH LK HT 1  
1 Kondensatorentladung und Schwingkreis DGL für QC aufstellen, DGL für realen Schwingkreis 2007 PH LK HT 2  
2 Strahlungsarten, speziell β--Strahlung, Formelherleitung zur relativistischen Rechnung: 2007 PH LK HT 2  
       
       
       

Anforderungsbereiche

Die Anforderungsbereiche I bis III sollen nach NRW-Oberstufenlehrplan Physik von 1999 wie folgt verteilt sein:

Eine Klausuraufgabe erreicht dann ein angemessenes Niveau, wenn das Schwergewicht der zu erbringenden Leistungen im Anforderungsbereich II liegt und daneben die Anforderungsbereiche I und III berücksichtigt werden, und zwar Anforderungsbereich I in deutlich höherem Maße als Anforderungsbereich III. Richtlinien und Lehrpläne für die Sekundarstufe II - Gymnasium / Gesamtschule in Nordrhein-Westfalen – Physik. Ritterbachverlag, Frechen, 1999, S. 52

Und weiter

Jedes Punktschema ist eine Setzung der Lehrerin bzw. des Lehrers und damit eine subjektive Basis des Beurteilungsverfahrens. Bei der Festlegung einer klausurinternen Punktwertung ist darauf zu achten, dass die Schülerinnen und Schüler durch Leistungen mit vorwiegend wiederholendem Charakter mindestens eine ausreichende Bewertung erzielen können. Der Anteil an problemlösenden und kreativen Leistungen darf nur so hoch gewertet werden, dass in diesem Anforderungsbereich eine Differenzierung zwischen guten und sehr guten Gesamtleistungen erfolgt. [...] Es besteht breiter Konsens darüber, die Grenze zwischen der Note „ausreichend" und der Note „mangelhaft" beim Erreichen von etwa 40% der geforderten Leistungen zu setzen. Oberhalb dieser Schwelle sollte die Zuordnung der Punktzahlen zu den höheren Notenstufen von einer linearen Verteilung nicht wesentlich abweichen, desgleichen nicht die Zuordnung zu den beiden Notenstufen unterhalb dieser Schwelle.

Eine Beispielklausur zum Lehrplan 1999 weist die Verteilung 40 % 45 % 15% auf.

Von 2007 bis 2010 waren im Abitur den Teilaufgaben Anforderungsbereiche zugeordnet, anschießend ist die Angabe des AFB entfallen.

Beispiele

    AFB I AFB II AFB III Σ Punkte
2010 GK, Klausur 1 , Aufgabe 1 40,0% 50,0% 10,0% 20+25+5=50
2010 GK, Klausur 1, Aufgabe 2 41,8% 47,3% 10,9% 23+26+6=55
2010 LK, Klausur 1, Aufgabe 1 39,1% 51,6% 9,4% 25+33+6=64
2010 LK, Klausur 1, Aufgabe 2 32,8% 41,8% 19,4% 22+28+13=67
2010 LK, Klausur 2 27,5% 55,8% 16,7% 33+67+20=120

 

Der ab Sommer 2014 gültige Lehrplan (2013) formuliert lediglich:

Für alle Fächer gilt, dass die Aufgabenstellungen in schriftlichen und mündlichen Abiturprüfungen alle Anforderungsbereiche berücksichtigen müssen, der Anforderungsbereich II aber den Schwerpunkt bildet. Richtlinien und Lehrpläne für die Sekundarstufe II - Gymnasium / Gesamtschule in Nordrhein-Westfalen – Physik. Ritterbachverlag, Frechen, 1999, S. 52

Qualis 2017: Als Faustregel – aber nicht verallgemeinerbar – ist die Zusammensetzung der drei Bereiche 40% – 50 % – 10% [Anmerk.: AFB I – II – III]. Dabei ist nicht jeder Aufgabenteil genau einem Anforderungsbereich zugeordnet. Deshalb können die Grenzen auch von Aufgabe zu Aufgabe etwas variieren.

Auswahl der Aufgaben

Jahre 2007-2011: Es gibt zwei komplette Klausuren, bestehend aus einer oder - in der Regel - zwei großen Aufgaben. Am Vortag des Abiturs wählt die/der Lehrende eine der beiden Klausuren aus, die dann von allen Schüler/innen geschrieben wird. Evtl. soll ein Demo-Experiment aufgebaut und zu Beginn der Klausur durchgeführt werden.

Jahr 2012 ff: Es gibt 4 Aufgaben, aus denen die/der Lehrende am Vortag für alle Schüler/innen 2 auswählt. Die möglichen Kombinationen können eingeschränkt sein. Eine Auswahl seitens der Schüler/innen ist nicht vorgesehen. Evtl. soll ein Demo-Experiment aufgebaut und zu Beginn der Klausur durchgeführt werden.

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