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Elektronenstoß-Röhre Neva 6740

Neva 6740 = Elwe 84 82 110, Neva 6741 = Röhre ohne Brett

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Aus dem Neva-Haupt-Katalog 1992:

Mit der Entdeckung der quantenhaften Energieübertragung von Elektronen auf Atom und der quantenhaften Emission von Strahlungsenergie wurde der Franck-Hertz-Versuch neben dem lichtelektrischen Effekt, eine der bedeutendsten experimentellen Stüzen der Quantentheorie. Neben der klassischen Röhre mit reiner Hg-Dampf-Füllung benützten Franck und Hertz - nach vorausgegangenen Versuchen von E. Gehrke und R. Seeliger - auch Röhren mit Gasgemischen (z. B. Neon-Helium und Neon-Quecksilber). Röhren dieser Art sind schon bei Zimmertemperatur betriebsfähig und zeigen neben dem elektrischen Effekt visuell den charakteristischen Farbumschlag der elektrischen Gasentladung bei Auftreten neuer Anregungsstufen und spektroskopisch das Ernscheinen neuer Linien bei Erhöhung der Beschleunigungsspannung. Der Elektrische Effekt lässt sich bei zwei Maxima und Minima schon mit einem technischen Mikroamperemeter zeigen.

Die Röhre enthält eine direkt geheizte Oxidkathode mit nahezu punktförmigem Bariumoxidfleck, eine netzförmige Anode und einen Auffänger. Sie ist mit spektralreinem Neon und einem Tropfen Quecksilber gefüllt. Die Röhre ist auf einer Isolierstoff-Grundplatte mit Anschlüssen für die zusätzlichen Schaltelemente betriebsfertig montiert. Sie kann an einem Stativ lotrecht aufgestellt werden.

Ergebnisse:

Bei langsamer Erhöhung der Beschleunigungsspannung von 0 Volt an werden visuell, spektroskopisch und elektrisch folgende Erscheinungen wahrgenommen:

1. Anodenspannung 0 ... 7 V. Auch bei völliger Dunkelheit im Entladungsraum ein Gasleuchten erkennbar. Auffängerstrom kleiner als 10-6 A

2. Anodenspannung ca. 10 V. In der Umgebung der Kathode fahlblaues Leuchten des Hg-Dampfes. Spektroskopisch sind die Hg-Linien 434,7 und 436,8 nm erkennbar. Bei weiterer Steigerung der Beschleunigungspannung Anwachsen des Auffängerstromes. Maximum bei ca. 17 V.

3. Bei 17 V starker Abfall des Auffängerstromes unter Weiterbestehen des blauen Hg-Leuchtens. Der Stromabfall kommt durch die Anregung der ultravioletten Neonlinien 73,5 nm und 74,3 nm. Bei 18,3 V erstmaliges Auftreten der roten Neonlinien 640,2 und 671,2 nm. Fast völliges Verschwinden des blauen Leuchtens.

4. Bei weiterer Erhöhung der Spannung erscheint die gelbe Neonlinie 585,2 nm. Farbumschlag der Entladung vom Dunkelrot ins Gelblichrote. Minimum des Auffängerstromes.

5. BEi abermaliger Steigerung der Anodenspannung erneutes Anwachsen des Auffängerstromes bis zu einem Maximum bei 21,5 V, Ionisierungsspannung des Neon.

 

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Blick in die Röhre
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Quecksilbertropfen in der Röhre

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